Sicherer Alltag

„Sicherer Alltag“

Gemeinderat beschließt Maßnahmenpaket

Der Freiburger Gemeinderat hat am Dienstagabend die geplante Sicherheitspartnerschaft mit dem Land unter dem Titel „Sicherer Alltag“ mit 32 zu 10 Stimmen beschlossen. Diese beinhaltet eine Aufstockung des Gemeindevollzugsdienstes um zehn Stellen (als Stadtpolizei) sowie eine Videoüberwachung an Kriminalitäts-Brennpunkten. Somit werden künftig im Bermuda-Dreieck in der Innenstadt, im Colombipark sowie auf dem Stühlinger Kirchplatz Überwachungskameras stehen. Im Bermuda-Dreieck werden diese an Donnerstag-, Freitag- und Samstagabenden sowie vor Feiertagen jeweils von 22 bis 6 Uhr im Einsatz sein.
Für das Maßnahmenpaket stimmten die Grünen, die CDU, Freiburg Lebenswert/Für Freiburg, die Freien Wähler, die FDP sowie ein Großteil der SPD. Zwei SPD-Räte enthielten sich, Gegenstimmen kamen von den Unabhängigen Listen sowie von der JPG. Die städtischen Kosten für diese Sicherheitspartnerschaft wurden mit zwei Millionen Euro angegeben.
Geklärt werden muss noch, ob der Freiburger Ordnungsdienst (12 Stellen) künftig statt bis 22 Uhr bis 24 Uhr im Einsatz sein wird.
Zudem soll ein Frauen- und Nachttaxi eingeführt werden, hier soll dem Gemeinderat vor dem Sommer ein Konzept präsentiert werden.

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