Stadtbau Bilanz

2.000 neue Wohnungen geplant

Stadtbau präsentiert Bilanz — Herausforderung: Personalsituation in Bädern

Der Freiburger Stadtbau Verbund präsentierte am Dienstag die Jahresbilanz. Um auch in Zukunft preisgünstigen Wohnraum anbieten zu können, wird die FSB in den nächsten Jahren über 2.000 neue Wohnungen errichten, gaben die Geschäftsführer Ralf Klausmann und Magdalena Szablewska im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. 

Die Bilanzsumme des Verbundes beträgt zum Stichtag 31.12.2016 insgesamt 536,5 Mio. Euro, im vergangenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 7,5 Mio. Euro erwirtschaftet.
Kernaufgaben der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft sind das Angebot, der Erhalt und die Weiterentwicklung von preisgünstigem Wohnraum für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen. Um diesen Auftrag langfristig erfolgreich auszuführen, hatte die FSB vor Jahren den Weg der Neuausrichtung der Gesellschaft eingeschlagen, dessen konsequente Einhaltung zu einer Bilanzsumme von 421,4 Mio. Euro im Jahr 2016 geführt hat. Die FSB hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss von 6,8 Mio. Euro abgeschlossen. Dieser Gewinn wird für die fortlaufende Modernisierung der Bestände und den Neubau von Mietwohnungen eingesetzt. „Neuer Wohnraum in allen Segmenten trägt zur Entspannung des Wohnungsmarktes und damit zu einem stabilen Mietpreisniveau bei“, betont der kaufmännische Geschäftsführer Ralf Klausmann. „Deshalb, und zur Refinanzierung des defizitären geförderten Wohnungsbaus, engagiert sich die FSB auch im Bau von Wohneigentum.“ So wird das Unternehmen in den kommenden Jahren rund 950 neue Eigentumswohnungen errichten.
Die Durchschnittsmiete aller FSB-Wohnungen des Jahres 2016 liege mit 6,24 Euro/m2 ca. 25 Prozent unter der Mietspiegelmiete von 8,25/m2. Bei der Neuvermietung von freifinanzierten Wohnungen könnte die FSB die ortsübliche Vergleichsmiete plus 10 Prozent Aufschlag verlangen. Zu den öffentlich laut gewordenen Vorwürfen, Mietpreistreiber zu sein, meint Klausmann: „Die FSB verzichtet auf diese Miethöhe und vermietet grundsätzlich nur zur Mietspiegelmiete.“
Zum Bilanzstichtag bewirtschaftete und betreute die FKB (Freiburger Kommunalbauten) 3.328 Parkplätze in 17 Parkgaragen. Das KEIDEL Bad verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 429.414 Gäste.
Die RBG (Regio Bäder), hundertprozentiges Tochterunternehmen der FSB, verzeichnete in 2016 einen Jahresüberschuss von 133.000 Euro. Insgesamt hatten die Bäder 933.094 Gäste zu verzeichnen. „Um den in der Branche herrschenden Fachkräftemangel zu entgegnen, investiert das Unternehmen in Aus- und Weiterbildungsangebote“, sagt die technische Geschäftsführerin Magdalena Szablewska. Derzeit absolvieren sieben Nachwuchskräfte ihre Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe in den Regio Bädern. „Ja, die Personalsituation war eine Herausforderung und wir mussten die Öffnungszeiten einschränken“, so Szablewska. „Aber an dieser Stelle noch mal ausdrücklicher Dank an das bestehende Team vor Ort, die diese Situation meistern.“

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