Lesbische Filmtage

31 Filme aus 19 Ländern

Die 27. Freiburger Lesbenfilmtage starten am Mittwoch mit „Signature Move“

Die Freiburger Lesbenfilmtage finden dieses Jahr bereits in ihrer 27. Ausgabe statt. Vom 14. bis 18. Juni laufen im Kommunalen Kino 31 Filme aus 19 Ländern — sieben davon sind in Freiburg als Deutschlandpremiere zu sehen. Das Publikum vergibt wieder zwei Preise, die „Goldenen Tannas“, für den besten Langfilm und den besten Kurzfilm.

Das Festival startet am Mittwoch, 14. Juni, um 19.45 Uhr mit „Signature Move“ (Deutschlandpremiere), einer amüsanten Culture-Clash-Komödie in der Zaynab, eine Chicagoer Rechtsanwältin mit pakistanischen Wurzeln, ihrer Mutter zwei Geheimnisse beichten muss: Sie liebt Frauen — und Wrestling.
Am Freitag, 16. Juni, um 19 Uhr sind die Regisseurin Catharina Göldner und die Hauptdarstellerin Katharina Behrens von „Kosmonautensehnsucht“ zu Gast. Der Film begleitet die Theaterinspizientin Miriam auf ihrer Suche nach der großen Liebe — auch mit Hilfe der Astrologie. Ebenfalls mit der Liebe und den Sternen — allerdings aus astronomischer Sicht —befasst sich „Extra Terrestres“ (15. Juni, 21.15 Uhr) aus Puerto Rico und Venezuela, der hier als Deutschland­premiere zu sehen ist.
Zwei Dokumentationen erlauben einen besonderen Blick: Der taiwanesische Film „Small Talk“, (17. Juni, 17.30 Uhr) der auf der Berlinale den Teddy als beste Doku gewann, zeigt die Auseinandersetzung einer Tochter mit ihrer lesbischen Mutter. Und die Deutschlandpremiere „Southwest of Salem: The Story of the St. Antonio Four“ (15. Juni, 17 Uhr), zeigt die Willkür gegen eine Gruppe von Latina-Lesben in Texas in einem Missbrauchs­prozess.
Eine weitere Deutschlandpremiere, „A Million Happy Nows“, (17. Juni, 15.45 Uhr) beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Beziehung im Umbruch: Alzheimer ist eine Krankheit, die das gesamte Umfeld betrifft.
„In Between“ (17. Juni, 19.30 Uhr) schildert das Leben von drei sehr unterschiedlichen Frauen, die in Tel Aviv in einer WG zusammenwohnen. Das Spielfilmdebüt der arabisch-israelischen Regisseurin Maysaloun Hamoud zeigt ihren Kampf um ein selbstbestimmtes Leben.
Erstmals werden dieses Jahr auch Filme in einer zweiten Spielstätte zu sehen sein: Am Donnerstag und Sonntag laufen zusätzlich Filme im Kulturaggregat: hilda5.
Der österreichische Film „Siebzehn“ (15. Juni, 17 Uhr) von Monja Art erzählt von der ersten großen Liebe, den tiefen Sehnsüchten und der Suche nach der eigenen Identität. Er erhielt im Januar 2017 den Max Ophüls Preis, Elisabeth Wabitsch wurde als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet.
FLUSS e.V. — Freiburgs Verein für Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Orientierung — hat einen halbstündigen Film über die aktuelle Arbeit gedreht. Der Film wird am Donnerstag um 17 Uhr erstmals dem Publikum präsentiert.
Dieses Jahr wird die große Frauen-Film-Party erstmals in der Wodanhalle steigen, am Freitag, 16. Juni, kann die Nacht durchgetanzt werden.
 Alle Infos unter:
www.freiburger-lesbenfilmtage.de

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