Tigermücke Freiburg

Alle sind aufgefordert, mitzuwirken

Stadt möchte jetzt doch die Tigermücke in Freiburg bekämpfen und beauftragt Fachstelle

Die Asiatische Tigermücke, die sonst in tropischen Ländern beheimatet ist, ist mittlerweile auch in Freiburg heimisch. Wie die Stadt am Montag bekannt gab, soll das Insekt in Freiburg nun doch bekämpft werden. Bislang konnten sich mehrere Ämter im Rathaus nicht für einen Aktionsplan entscheiden. 

Die kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Stechmückenplage (KABS) hatte 2015 und 2016 die Entwicklung und das Vorkommen der Tigermücke in Freiburg intensiv beobachtet. Ergebnis war, dass sich die Tigermücke in Freiburg bislang nur in der Kleingartenanlage Hettlinger als überwinternder Bestand etablieren konnte. Ende September entdeckte die KABS allerdings im Rieselfeld eine neue Tigermückenpopulation innerhalb eines Wohnquartiers.
Das Bürgermeisteramt hat jetzt entschieden, dass das Amt für öffentliche Ordnung federführend weitere Verhandlungen mit der KABS führen wird. „Ziel ist es“, so die Stadtverwaltung, „neben der aktuellen Überwachung und Bekämpfung der Tigermücke durch Information und Sensibilisierung der Bevölkerung sowie Anleitung und Schulung von Freiwilligen und Helfenden auch die Option zu eröffnen, die zukünftige Bekämpfung und Prävention in die Eigenverantwortung engagierter Bürger, Bürgervereine oder anderen Institutionen zu geben.“
Im Doppelhaushalt 2017/18 müssen die Mittel außerplanmäßig bereitgestellt werden.

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