Asozial

Müll auf Freiburger Plätzen

Neulich, später Vormittag. Einesechsköpfige, französisch sprechende Touristengruppe mittleren Alters macht sich zur Freiburg-Erkundung auf. Und erstarrt beim Anblick des Platzes der Alten Synagoge: Eine reichlich ekelhafte 

Ansammlung von Weggeworfenem von Bierflaschen bis Dosen, von Kleidungsresten (!) bis nicht verzehrten Lebensmitteln — und das über einen Großteil des Platzes.Der Gemeinderat hat sich am Dienstag mit einem stetig weiterzunehmenden Ärgernis befasst:der Vermüllung öffentlicher Plätze.„Mehr Mülleimer. Mehr Reinigung. Härtere Strafen“ lautet zusammengefasst die — durchaus vernünftige — Strategie. Was es vorallem zu ändern gelte, wäre die Mentalität: Das immer weiter umsich greifende „Was geht’s mich an?“. Oder drücken wir es deutlicher aus: 

Den Hang zur Asozialität.

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