Teddybärenkrankenhaus

Auf zur Teddybären-Sprechstunde

Medizin-Studierende behandeln noch bis Samstag die Stoff-Patienten im Park der Uniklinik

Noch bis zum 3. Juni lädt das 14. Teddybären-Krankenhaus in den Park des Universitätsklinikums.

Kindern die Angst vor dem Arzt oder Krankenhaus nehmen, das ist das Ziel des Teddybären-Krankenhauses. Das gemeinnützige Projekt der Freiburger Medizinstudierenden in Kooperation mit den Fachschaften der Zahnmedizin und der Pharmazie will Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren auf spielerische Art an Arztbesuche und medizinische Behandlungen heranführen. Die kleinen Besucher können ihre kranken oder verletzten Kuscheltiere im Rahmen eines Arztbesuches im Teddybären-Krankenhaus von dafür geschulten Studierenden, den sogenannten Teddy-Docs, behandeln lassen. Auf diese Weise haben die Kinder die Möglichkeit, einen Arztbesuch zu erleben ohne selbst die Betroffenen zu sein.
Am Donnerstag und Freitag sind die Türen von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, am Samstag werden die Stoff-Patienten von 9 Uhr bis 14 Uhr behandelt.
Der Besuch des Teddybären-Krankenhauses wird für die Kinder so echt wie möglich gestaltet. Nach einer Anmeldung nehmen die Kinder in der Teddy-Schule Platz und bekommen den menschlichen Körper erklärt, ehe sie von den Teddy-Docs für die Untersuchung ihres Kuscheltieres abgeholt werden. „Hierbei ist es wichtig, die Kinder in die Behandlung ihres Kuscheltieres miteinzubeziehen und ihnen stets alles genau zu erklären“, sagt Tessa Görne, Medizinstudentin an der Uni Freiburg und Hauptorganisatorin des Teddybären-Krankenhauses.
Nach der Erstbehandlung geht es für die kranken Stofftiere entweder noch zu weiteren Untersuchungen, wie beispielsweise zum Röntgen, oder bei schweren Verletzungen sogar in den Teddy-OP. Danach wird im Zahnarzt-Zelt auch für die Gesundheit der Teddy-Zähne gesorgt. Zum Abschluss der Behandlung können die Kinder das Rezept für ihr Stofftier noch in der Teddybären-Krankenhaus-Apotheke einlösen.

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