Besondere Nacht zum Jubiläum

Fasnet endet mit der Geldbeutelwäsche — 80.000 beim großen Umzug

Mit der traditionellen Geldbeutelwäsche endete am gestrigen Aschermittwoch die Freiburger Fasnet 2020. Die Zunft der Fuhrleute zogen mit Geheule und schrägen Klängen von der Zunftstube zum Rathausplatz und wuschen dort symbolisch ihre — nach der Fasnacht leeren — Geldbeutel, auf dass sie sich bis zur nächsten Fasnet wieder füllen mögen... Eine erfolgreiche Fasnet endete am gestrigen Mittwoch: Zum Stadtjubiläum wurde dieses Jahr besonders gefeiert — und zwar mit der Nacht der Narren am Samstagabend, wobei 1.111 Hästräger mit Fackeln durch die Innenstadt zogen. Rund 12.000 Zuschauer verfolgten das Spektakel und feierten im Anschluss auf dem Münsterplatz weiter. Zum Höhepunkt, dem großen Fasnetmendig- Umzug, bei dem 3.600 Hästräger aus 119 verschiedenen Zünften durch die Stadt zogen, kamen rund 80.000 Zuschauer. „In Anbetracht der vielen Feiernden während der letzten Tage kann im Großen und Ganzen von einer fröhlichen und friedlichen Fastnacht gesprochen werden“, bilanzierte die Polizei. Fest im Blick hatten die Einsatzkräfte solche Personen, die unangenehm und störend bei Veranstaltungen auftauchten. Nötigenfalls kamen Platzverweise, 55 wurden vor Ort ausgesprochen. Zwei Anzeigen wegen Körperverletzung und eine wegen Beleidigung gab es beim Fasnetmendig-Umzug in Freiburg. Die Bilanz im Verkehrsbereich sei dagegen ernüchternd, aber etwas unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt über Fasnet wurden 142 Alkohol- und Drogenfahrten zur Anzeige gebracht. 17 Verkehrsunfälle passierten, bei sechs Verkehrsunfällen kam es zu Personenschäden.

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