Corona-Virus: Landesverordnung über infektionsschützende Maßnahmen

Corona-Virus:
Landesverordnung über infektionsschützende Maßnahmen

Corona-Virus:
Landesverordnung über infektionsschützende Maßnahmen

Alle Kultur- und Bildungseinrichtungen, Schwimmbäder und
Vergnügungsstätten werden geschlossen. Auch gemeinderätliche Gremien und
Ortschaftsratssitzungen abgesagt.

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat heute (16. März) eine
Verordnung erlassen, die die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen
soll. Neben der bereits am vergangenen Freitag (13. März) getroffenen
Entscheidung zur Schließung aller Kitas und Schulen wird der
Studienbetrieb an den Universitäten und Hochschulen ausgesetzt sowie
Versammlungen und Veranstaltungen untersagt.
Weitere Schließungen
betreffen alle Kultureinrichtungen, wie Museen, Theater,
Schauspielhäuser, sowie alle Bildungseinrichtungen wie Volkshochschulen
oder Musikschule. Auch Kinos, Schwimmbäder, Fitnessstudios, Bibliotheken
oder Vergnügungsstätten sind davon betroffen. Der Betrieb von
Gaststätten wird grundsätzlich untersagt, ausgenommen sind
Speisegaststätten.
Alle Besuche in Krankenhäusern,
Reha-Einrichtungen, Dialyse-Einrichtungen und Tageskliniken sind ab
sofort bis auf Weiteres verboten. Ausnahmen sind nur bei erkrankten
Kindern, in Teilen der Psychiatrie und zur Sterbebegleitung unter
Auflagen erlaubt. In Alten- und Pflegeheimen sowie stationären
Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sind Besuche nur mit
Erlaubnis der Einrichtungsleitung und unter Schutzvorkehrungen möglich.

Gleichzeitig sagt die Stadt Freiburg alle gemeinderätlichen Gremien und
Ortschaftsratssitzungen ab. Diese Entscheidung hatte Oberbürgermeister
Martin Horn heute getroffen und danach umgehend den Ältestenrat
informiert, um die weitere Ansteckung mit dem Corona-Virus zu
verlangsamen.
Oberbürgermeister Martin Horn: „Die Verordnung der
Landesregierung gibt uns jetzt eine landeseinheitliche Linie vor. Das
ist ausdrücklich zu begrüßen. Die Regelungen sind weitreichend, sie
werden uns alle treffen und das öffentliche Leben weitgehend lahm legen.
Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir das gemeinsam meistern, wenn
Freiburg zusammen hält. Für diese Solidarität gibt es jetzt schon eine
Menge positiver Signale.“

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