EHC Wölfe

Drei bleiben, Linsenmaier geht

Eishockey-Zweitligist EHC Freiburg kommt in der Kaderplanung voran

Der Eishockey-Zweitligist EHC Freiburg intensiviert derzeit seine Kaderplanung. Nach Hauptrunden-Topscorer Chris Billich (wir berichteten) haben weitere Eckpfeiler des EHC einen Vertrag für die kommende Saison unterschrieben: Philip Rießle, Lutz Kästle und Julian Airich bleiben „Wölfe“, hingegen ist der Abgang von Niko Linsenmaier ein herber Verlust für den EHC.
Philip Rießle ist für den EHC Freiburg mehr als nur ein starker Verteidiger: Seit vier Jahren trägt der gebürtige Elztäler das „C" des Kapitäns auf der Brust. Neben Rießle ist Lutz Kästle der zweite Verteidiger, der einen Vertrag für die Saison 2017/18 unterschrieben hat. Der aus Bollschweil stammende Akteur absolvierte in der vergangenen Saison sämtliche 59 Pflichtspiele für die „Wölfe“. Für einen Verteidiger untypisch: Er kam dabei mit nur zwölf Strafminuten aus.
Verlängert hat auch Stürmer Julian Airich. Der wuchtige 23-Jährige, der in der abgelaufenen Runde zwölf Scorerpunkte sammelte, geht in seine zweite Saison bei den „Wölfen“.
Eine traurige Nachricht für den EHC Freiburg und seine Fans ist hingegen der Abgang von Niko Linsenmaier. Der 23-Jährige verlässt seinen Heimatverein und wechselt in die DEL. Linsenmaier hat sich in den vergangenen beiden Spielzeiten als einer der besten einheimischen Stürmer in der DEL2 etabliert und war zweimal Topscorer des EHC. Nun hat er sich zu einem Wechsel entschlossen: Sein Weg führt ihn ins Eishockey-Oberhaus DEL zu den Krefeld Pinguinen.
Niko Linsenmaier sagte zu seinem Abschied vom EHC Freiburg: „Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, mit denen ich in all den Jahren beim EHC zu tun hatte: Bei Vorstand, Trainern, Mitspielern, den Fans und allen Helfern, etwa in der Nachwuchsabteilung. Hier bin ich groß geworden, der EHC ist mein Heimatverein. Ohne euch alle — und ohne meinen langjährigen Trainer Thomas Dolak — hätte ich es nie geschafft, dass nun mein Traum von der DEL Wirklichkeit wird."

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