E-WERK Veranstlatungen bis 24.1.2020

Gegenwartskunst Improtheater Theater Musik

Gegenwartskunst

Studio Visit

Atelierbesuch bei BriGitte Rost

Di 21.01. | 19:00 Uhr | Atelierhaus in der Bildhauerhalle

BriGitte Rosts künstlerische Arbeit
zeichnet sich durch verschiedene Medien aus. Ein Schwerpunkt ist die
Installation. Vielen bekannt ist wohl ihre ortspezifische Installation, die sie
zusammen mit Margot Degand auf dem Mariensteg in Freiburg realisierte. Dabei
haben die Künstlerinnen die sich schnell ändernden Schatten des Geländers mit
Markierungsfarbe auf der Straße nachgezeichnet. Über viele Jahre beschäftigte
sich BriGitte Rost mit der Zeichnung. Sie erkundete ornamentale Formen und
gegeneinander gesetzte Flächen. Aktuell experimentiert sie mit Linoldruck.
Anlässlich des Atelierbesuchs gibt sie einen Überblick über ihr Schaffen.

STUDIO VISITS ist ein Veranstaltungsformat der vier Ausstellungshäuser
Galerie für Gegenwartskunst E-WERK, Kunstraum Alexander Bürkle, Kunstverein
Freiburg und Museum für Neue Kunst, Freiburg. Der Atelierbesuche bei BriGitte
Rost wird von der Galerie für Gegenwartskunst E-WERK organisiert und von Heidi
Brunnschweiler begleitet.

Die Teilnahme ist aus Platzgründen
auf 12 Personen beschränkt und nur mit Anmeldung möglich. Bitte Anmeldung an
Jana Spät: spaet@ewerk-freiburg.de

Treffpunkt
für den Atelierbesuch ist 19 Uhr am Haupteingang E-WERK.

Eintritt frei


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Improtheater
Die Improshow
Theater L.U.S.T
Mi 22.01.| 20:30 Uhr | Kammertheater

Beim Improvisationstheater gibt das Publikum auf Anfrage der Schauspieler*innen
immer wieder Vorgaben und Herausforderungen für das, was auf der Bühne
passieren soll. Die Zuschauer*innen bestimmen z.B. Orte der Handlung, ein
Hobby, Gefühlszustände, Charaktereigenschaften, den Titel der Geschichte oder
einen Gegenstand, der eine Rolle spielen soll.

Der Fantasie
sind keine Grenzen gesetzt. Das ist der besondere Reiz des Improtheaters. Alles
entsteht in jedem Augenblick neu vor den staunenden Augen des Publikums.
Spontan, ohne Absprache, nur von Vorschlägen aus dem Publikum und der
Kreativität des Schauspielteams beflügelt.

Die Bühne
erstrahlt im gleißenden Licht und der Countdown beginnt: “5-4-3-2-1-los!” zählt
das Publikum ein, und dann legen die Spieler*innen in Begleitung erfahrener
Impromusiker los; egal, ob sie eine Idee haben oder nicht!

Eintritt:
16,00€/10,00€

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Musik
The Naghash Ensemble of Armenia

Songs of Exile – Lieder aus der Verbannung

Do 23.01. | 20:00 Uhr | Saal


Komponist
John Hodian erweckt mittelalterliche armenische Gedichte, Klagen und
Beschwörungen zu neuem Leben. Die jüngsten Werke des amerikanisch-armenischen
Komponisten John Hodian vereinen traditionelle armenische Klänge mit Neuer Klassik
und unbändiger Jazzenergie. Ausgehend von mittelalterlichen armenischen
Gedichten erschaffen drei brillante Sängerinnen und vier Virtuosen an Duduk,
Oud, Dhol und Flügel neue Musik, die fremd und zugleich vertraut klingt,
irdisch und wie nicht von dieser Welt.

Im 15. Jahrhundert verfasste der armenische Priester Mkrtich Naghash ergreifende
Gedichte über das Leben im Exil und die Beziehung des Menschen zu Gott. Über
fünf Jahrhunderte später entdeckte der amerikanisch-armenische Komponist John
Hodian ein Textfragment und wusste: Er hatte gefunden, wonach er jahrelang
gesucht hatte.

»Ich hatte einige Jahre zuvor eine Sopranistin gehört, die in einem antiken Tempel
mittelalterliche armenische Sakralmusik sang. Diese warme, reiche Stimme in der
einmaligen Akustik des Tempels – es war das Schönste, was ich je gehört hatte.
Als Komponist wollte ich sofort Musik schreiben, die diesen Klang auf neuartige
Weise nutzen würde. Also suchte ich nach einem Text, den ich dafür vertonen
konnte. Als ich schließlich auf Mrktich Naghash stieß, war es, als spräche er
über den Genozid an den Armeniern 1915 und die Geflüchteten des 21.
Jahrhunderts. Die Texte waren tief bewegend und vollkommen zeitlos.«

Mit der Stimme der Sopranistin Hasmik Baghdasaryan im Ohr und den Texten von Mkrtich
Naghash vor sich begann Hodian, erste Stücke zu komponieren. Es entstand »eine
Musik, von der man kaum sagen kann, ob sie alt oder neu klingt, fremd oder
vertraut, westlich oder östlich, schlicht oder komplex, minimalistisch oder
mittelalterlich.« (BR Klassik) Die erdigen Klänge der traditionellen
armenischen Instrumente Duduk, Oud, Dhol sind mit formalen Elementen von Flügel
und Gesang verwoben, dabei trifft Weltmusik auf Neue Klassik und die Energie
des Jazz. Hodian selbst beschreibt es so: »Ich bin mit armenischer Musik
aufgewachsen, habe europäische Klassik studiert, Jazz gespielt und bin im
Alltag von zeitgenössischer Musik in all ihren Formen umgeben. In meinen
Stücken spiegeln sich all diese Einflüsse.«

Um diese Kompositionen aufzuführen, gründete Hodian 2010 mit einigen der besten
Sängerinnen und Instrumentalisten Armeniens das Naghash Ensemble. Die erste CD
»Songs of Exile« erschien 2014, es folgten Touren in Deutschland, Belgien,
Frankreich, Italien, Lettland, Litauen, den Niederlanden, der Schweiz und
Österreich.

Die zweite CD »Songs of Exile, Volume II: Credos and Convictions«, deren Stücke im E-WERK im
Mittelpunkt stehen werden, schlägt nun inhaltlich und musikalisch neue Wege
ein. In den Texten geht es nicht mehr ausschließlich um Exil und Erlösung,
vielmehr sind es lyrische Predigten, Warnungen, Ratschläge und sogar eine Ode
auf Liebe und Heirat. Und auch die musikalische Vielfalt ist größer geworden.
»Die neuen Stücke sind rhythmischer, farbiger. Die Duduk wechselt sich ab mit
der volkstümlicheren Zurna, die Dhol zuweilen mit der Darbuka. Perkussion und
Oud sind zu den treibenden Kräften des Ensembles geworden«, so John Hodian. Und
Sopranistin Hasmik Baghdasaryan, mit deren Stimme einst alles begann, ist nach
wie vor begeistert: »Die neuen Stücke sind tief in der armenischen Kultur
verankert und gehen zugleich weit darüber hinaus. Es ist, als würde man mit dem
musikalischen Welterbe des 21. Jahrhunderts auf die armenische Musik schauen
und sie dann neu erfinden.«

Eintritt: 24,00€/20,00€

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Theater
Der große Coup

Cargo Theater
Do 23.01. | Fr 24.01. | jew. 20:30
Uhr | Kammertheater In schnell geschnittenen Sequenzen,
in rasanten Orts- und Perspektivwechseln werden hochkonzentrierte
Einbruchszenen, spannende Verfolgungsjagden, tragikomische Road-movieszenen und
Rettungsaktionen in letzter Sekunde gespielt. Ein Comic-Theaterstück im Spagat
zwischen radikaler Reduktion und verspielter Übertreibung, gewürzt mit jeder
Menge Slapstick. Nichts für schwache Nerven ...
…Man weiß kaum, worüber man sich mehr freuen soll, über den gut gemachten

Eintritt
16,00€/ 11,00€
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Kabarett/Comedy

Alain
Frei | Grenzenlos Festival

Stand-up Comedy

Fr 24.01. | 20:00 Uhr | Saal

Der gebürtige Schweizer Comedian
mischt seit Jahren die deutsche Comedy-Szene auf und ist einer der
erfolgreichsten Exportschlager. Mit seinem vierten Programm begibt sich Alain
Frei auf die Mission, alle Grenzen hinter sich zu lassen. Befreien wir uns von
den Grenzen, die wir in unseren Köpfen aufgebaut haben, hinterfragen wir all
die Grenzen in unserer eigenen Welt und lachen wir über die Absurditäten, die
das Leben schreibt.

Mit viel Charme und immer einer Spur Selbstironie ist Alain Frei ganz nah am Zeitgeschehen
und am Publikum dran. Die Welt ist sein Zuhause. Sie mit Humor und Ironie zu
beschreiben hat er sich zur Aufgabe gemacht. Der Gewinner zahlreicher
Comedypreise nimmt sein Publikum mit auf eine rasante Reise durch den Wahnsinn
unseres Alltags – mit viel Humor, Spontanität und immer einem Augenzwinkern.

In Zusammenarbeit mit Vorderhaus – Kultur in der Fabrik e.V. im Rahmen des
Grenzenlos Festivals 2020.

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