Einbrüche nehmen zu

Dieses Jahr kommt es zu besonders
vielen Einbrüchen im Raum
Freiburg. Alleine im Oktober waren
im Bereich des Polizeipräsidiums
Freiburg mehr als 50 Einbrüche pro
Woche zu beklagen — mehr als doppelt
so viel wie im Vorjahr. „Das
macht uns Sorgen“, sagte Leitender
Polizeidirektor Berthold Fingerlin am
Montag bei einem Pressetermin.
Schon im Herbst 2016 entwickelte
das Polizeipräsidium Freiburg ein
Konzept, um Einbrüchen entgegenzuwirken.
Fahndung, Kontrolle und
Ermittlung werden hierbei brennpunktorientiert
intensiviert. Verdächtige
Personen und Fahrzeuge
werden überprüft und auch ein Polizeihubschrauber
mit Wärmebildkamera
kommt zum Einsatz. Überschreiten
die Einbruchszahlen einen
bestimmten Wert, kann die Anzahl
der verfügbaren Streifen erhöht
werden.
Es gibt außerdem mehr Personal,
das ausschließlich mit der Bekämpfung
der Einbrüche betraut ist.
Höchst professionelle Banden nutzen
Freiburgs Grenznähe. Aus diesem
Grund steht man auch in Verbindung
mit Kollegen aus der
Schweiz und Frankreich.
Durch die Bündelung der Kräfte ist
die Polizei in der Lage, sehr umfassend
zu ermitteln. Dabei wird auch
auf DNA-Spuren oder Fingerabdrükke
zurückgegriffen.
Präventive Maßnahmen sollen
Straftaten schon im Vorfeld verhindern.
Speziell ausgebildete Polizeibeamte
führen daher sicherheitstechnische
Beratungen durch. Auch
eine wachsame Nachbarschaft hilft.
Zeugenaussagen und Hinweise haben
sich in der Vergangenheit als
überaus hilfreich erwiesen. Die Polizei
appelliert daher an alle Bürger,
sie bei jedweden verdächtigen
Wahrnehmungen zu benachrichtigen.

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