Bülent Gençdemir Südfilm Besançon

Film im Kopf

Folge 8:

Besançon ist schön und überaus historisch

Die nächste Partnerstadt Freiburgs wartete auf den Dreh zu meinem Film „Weltweite Freundschaften“. Nun geht es - ausnahmsweise mal nicht mit dem Flugzeug, sondern mit dem Auto - zur direkten Nachbarschaft nach Frankreich in die pittoreske Stadt Besançon. Aufgrund mehrerer Erfahrungen mit Frankreich stellte ich mich auf freundliche Gesichter, nette Unterhaltungen und gutes französisches Essen ein.

Knapp zwei Stunden fährt man von Freiburg nach Besançon. Zu kurz die Fahrt für eine Rast, zu nah das Ziel für einen Stimmungswechsel.
Dort angekommen bin ich positiv über die Anmut der Stadt überrascht. Aus der Zitadelle - die sich am höchsten Fleck befindet - erkennt man die Pracht der Altstadt. Besançon wird vom Fluss Doubs umschlossen und bildet somit einen Halbkreis um die gesamte Altstadt. Natur und Moderne vereinen sich aus dieser Perspektive. Die Geschichte der Zeit verwoben mit der Stadt, das nenne ich Wertschätzung der vergangenen Epoche.
An einem Haus im dritten Stock das Bild eines Mannes am Fenster. Wenn man sich im Vorfeld informiert hat, ist diese Zuordnung nicht schwierig, denn dieser Mann war der Erfinder Auguste Lumière, der gemeinsam mit seinem Bruder Louis Lumière die Kinematografie und somit das Kino erfunden haben. In Besançon fand also die Entstehung des Films statt. Kein schlechter Zufall, hier einen Film zu drehen und die Stadt in der Dokumentation von Freiburg und seinen Partnerstädten zu verewigen. 

Bülent Gençdemir

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