Gedok Freiburg

Fotografie und Scherenschnitt

GEDOK-Ausstellung „2“ mit Werken von Anne Hooss und Christine Huss

Am Sonntag, 24. März, um 11 Uhr eröffnet die GEDOK im Amtsgericht Freiburg ihre neue Ausstellung „2“ mit Werken von Anne Hooss (Fotografie) und Christine Huss (Scherenschnitt-Objekte).
Die Vielschichtigkeit deren künstlerischen Dialogs zeigt sich vor allem in der Gegenüberstellung verschiedener Medien und Materialien. Blickt man tiefer, leuchten in den einzelnen Dialogen bereits neue Fragestellungen und Deutungsrichtungen auf. Wo sich Scherenschnitte scharf umrissen in Szene setzen, zeigt die Fotografie einen malerisch-poetischen Charakter: Im Spannungsfeld von Schwarz-Weiß und Farbigkeit, Schärfe und Unschärfe, Abstraktion und klar konturierten Schnittkanten entstehen sich kontinuierlich erneuernde Bildgeschichten.
Sybille Wermelskirchen begrüßt, Dr. Antje Lechleiter führt in die Ausstellung ein, die von Birte Niemann musikalisch umrahmt wird. Anlässlich der Vernissage wird die Dokumentation zum erfolgreichen GEDOK-Projekt „Knast Kunst“ im Sommer 2017 zum Verkauf angeboten.
Die Ausstellung kann vom 24. März bis 27. Juli im Amtsgericht am Holzmarktplatz besucht werden. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr. Eintritt frei.
Seit jeher ist die GEDOK Freiburg mangels eigener Räume auf andere Ausstellungsorte angewiesen. Dank beruflicher Verbindungen der ehemaligen ersten Vorsitzenden Sybille Wermelskirchen konnte das Amtsgericht Freiburg vor nunmehr fünf Jahren als Ausstellungsort gewonnen werden. Im April 2013 startete die GEDOK Freiburg dort ihre erste Ausstellungsreihe „Künstlerpaare", die dann im Oktober 2015 durch das neue Ausstellungsformat „kunstfrisch" ergänzt wurde.
Nachdem die Künstlerinnengemeinschaft im vergangenen Sommer 2017 das (heute abgerissene) ehemalige Justizgebäude des Amtsgerichts Freiburg mit ihren Installationen bespielte, wurde ihre Verbindung zu diesem Ort noch vertieft. Mittlerweile etablierten die Künstlerinnen der GEDOK Freiburg im Amtsgericht mit „1-2-3" bereits ihre dritte Ausstellungsreihe, zu der auch diese Ausstellung „2" zählt.

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