Gutachten zum Simsabsturz

Stadt spricht von konstruktiver Aufarbeitung mit beteiligten Firmen

Das Gutachten zum Simsabsturz beim Augustinermuseum liegt vor: Das Zusammenwirken verschiedener Fehler habe zum Absturz geführt, teilte die Stadt am gestrigen Mittwoch in einem Schreiben mit. Am 27. August des vergangenen Jahres ist ein zwei Meter langes Gesims- Teil des Augustinermuseums auf den Gehsteig der Salzstraße gestürzt. Zum Glück kam dabei niemand zu Schaden. Die Stadtverwaltung hat den Vorgang von Fachleuten untersuchen lassen. Laut Gutachten haben die Untersuchungen und Bauteilöffnungen ergeben, dass vermutlich durch Bewegungen aus der Gesimsunterkonstruktion Scherkräfte auf das Gesimsprofil einwirkten, die zu einer Teilablösung führten. Unabhängig hiervon hätte keine Ablösung der Klebebefestigung erfolgen dürfen, wenn das Sims an dieser Stelle auch verschraubt gewesen wäre. Im Ergebnis wird empfohlen, die Unterkonstruktion des Gesimses rückzubauen und die Statik zu ertüchtigen, um das Gesims fachgerecht und sicher neu aufzubauen. Weiterhin teilte die Stadt mit, sie sei aktuell in konstruktiven Gesprächen mit den damals beteiligten Firmen und den Planern, die ihrerseits bereits ihre Versicherungen eingeschaltet hätten.

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