Hinterfragen

„Extinction Rebellion“

„Extinction Rebellion“ (Rebellion gegen
das Aussterben) nennen sich die
Klimaaktivisten, die derzeit durch
Aktionen zivilen Ungehorsams in der
Bundeshauptstadt Unruhe verbreiten.
Somit ist „Extinction Rebellion“
(XR) gewissermaßen die aufsässigere
Schwester der „Fridays for Future“-
Kids. Das ist einerseits angesichts des
biegsamen Populismus in der Politik
verständlich, aber auch gefährlich.
Denn: Manch selbst ernannter Klimaretter
verfügt über eine ausgemachte
Hybris - auch hier in Freiburg.
Wenn der Mitgründer von „Extinction
Rebellion“, Roger Hallam,
sagt, der Klimawandel sei größer als
die Demokratie, sollten bei Demokraten
alle Alarmglocken schrillen. Und
die Klimaaktivisten egal welcher
Gruppe sich entscheiden, wo das gute
Recht auf friedlichen Protest in eine
autoritäre Weltsicht kippt, bei der
man sich und seine Handlungen angesichts
der „guten Sache“ gar nicht
erst hinterfragen muss.

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