In den Ferien wird in den Schulen gearbeitet und in die Digitalisierung investiert

Nicht nur an den Fassaden der Schulen wird gearbeitet, auch an der Digitalisierung und den Voraussetzungen dafür. 

Bild: Pexels/ Fernando Arcos

Die Freiburger Schülerinnen und Schüler sind in den Sommerferien — und trotzdem herrscht in vielen Schulen Betrieb: Das städtische Gebäudemanagement (GMF) macht dort momentan seine Hausaufgaben und modernisiert, repariert, vernetzt, isoliert und verschönert Räume und Gebäude. Und auch in zahlreichen Kitas und öffentlichen Gebäuden wird der Leerstand genutzt und fleißig geschuftet. Einige größere Baustellen haben bereits vor den Ferien begonnen oder dauern länger an. Doch momentan herrscht Hochsaison für die Fachkräfte im GMF, wie Baubürgermeister Martin Haag betont: „Wir nutzen die Ferienwochen unter Hochdruck für Arbeiten, die während des laufendes Betriebs nicht möglich sind. Für diesen tatkräftigen Einsatz gilt den Fachleuten aus dem GMF und den beauftragten Unternehmen ein großer Dank.“ Zu den größeren Projekten zählen Fassadensanierungen: Unter anderem erhält die Fassade des denkmalgeschützten Berthold-Gymnasiums aus den späten 50er Jahren einen neuen Anstrich. Auch die denkmalgeschützte historische Sandsteinfassade des Goethe- Gymnasiums wird umfassend saniert. Ebenso laufen zahlreiche aufwendige Einzelprojekte, wie folgende Beispiele zeigen: Für das Kinderhaus Jonah im Sandfangweg wird das Gebäude des ehemaligen Hortes saniert und zur Kita umgebaut. Auch das Gebäude der Kita Jakobistraße wird saniert und zu einer zweigruppigen Kita umgebaut. Die Kita Löwenzahn in Hochdorf wird umgebaut und erhält in diesem Zuge auch zwei neue Gruppen für unter Dreijährige. Ebenso wird die Lorettoschule erweitert — um ganze zehn Klassenräume in Holzmassivbauweise. Auch in der Sporthalle des Theodor- Heuss-Gymnasiums ist momentan eine Baustelle eingerichtet. Das Haus der Jugend in der Uhlandstraße wird bereits seit März 2017 abschnittsweise im laufenden Betrieb saniert. Im Keller gibt es statt eines großen Heizöltanks nun einen Boulderraum zum Klettern. Umbauten und größere Fenster werten nun auch die anderen Kellerräume auf und haben zusätzliche Fläche für einen Ensembleraum der Musikschule geschaffen. Seit diesem Jahr läuft die Sanierung des großen Saals, des Gymnastikraums und der Außenanlage. Neben den klassischen Sanierungen ist das GMF derzeit auch in Sachen Digitalisierung im Einsatz: Für das Projekt „Digitalisierung an Schulen“ verlegen die Fachkräfte diesen Sommer die Elektro- und Datenleitungen in den ersten drei Schulen: Die Paul-Hindemith-Schule, die Vigelius-Grund- und Gemeinschaftsschule und die Richard-Mittermaier- Schule im Lycée Turenne. Im Herbst folgen dann die neuen Leitungen für die Edith-Stein-Schule. Konkret werden in den Gebäuden Strom- und Datenleitungen verlegt und Serverräume eingebaut. Dies schafft die Voraussetzung für Lehrerpulte mit vernetzten Laptops, Dokumentenkameras und Audio- Verstärkern, Beamer an den Decken und schulweites WLAN. Auch mit dem Einbau von Blockheizkraftwerken ist das GMF derzeit beschäftigt: Sowohl die Emil-Gött- Schule als auch die Gerhart-Hauptmann- Schule erhalten momentan eine solche Anlage. Daneben kümmern die die Fachleute in vielen Schulen um den Brandschutz, aktuell zum Beispiel in der Staudinger Schule, der Lortzingschule, der Max- Weber-Schule, der Schneeburgschule, der Turnseeschule und im Walter- Eucken-Gymnasium.

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