Klartext

In die Höhe

„Wir produzieren und produzieren“, meint der FSB-Geschäftsführer, „und rennen hinterher.“

Die Rede ist vom Freiburger Dauerthema, das die kommunale Wohnbaugesellschaft ebenso beschäftigt wie alle anderen, die in Freiburg den Wohnungsbau vorantreiben: Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Auch wenn die FSB-Mieten noch unter dem Schnitt liegen, der Bedarf ist höher und für viele sind die Mieten in Freiburg nicht mehr bezahlbar. Was tun? Mehr sozialverträglichen Wohnraum schaffen und diesen auch in Zukunft sichern und erhalten. Und damit auch eine bunt gemischte Stadtbevölkerung. Da hilft nur bauen. Die Stadtbau produziert also — und wie! In den nächsten fünf Jahren sollen 2.000 neue Wohnungen entstehen. Wo saniert werden kann, wird saniert. Wo nachverdichtet werden kann, wird nachverdichtet. Wo in die Höhe gebaut werden kann, wird aufgestockt. Aber trotz alledem, der Bedarf ist viel höher. Die Fläche ist begrenzt, verfügbare wie Gutleutmatten oder Dietenbach werden von der Stadt bereits ausgeschöpft. Entweder man rüttelt an Tabus wie etwa dem Rieselfeld-West. Oder man geht in die Höhe. Kein Manhattan an der Dreisam. Die Mischung macht’s. In neuen Gebieten wie Dietenbach könnten einzelne Hochgeschosser durchaus architektonische Ausrufezeichen setzen. Mit doppeltem Vorteil: Weniger eintönige Wohngebiete und viele Wohnungen auf einen Schlag.

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