Kinder und Brille Tipps für Eltern

Verschwommene Tafel: Mein Kind sieht schlecht!

Januar2020 – Schockzahlen: Jedes fünfte Schulkind braucht eine Brille. Haben Eltern
 oder Lehrer die Fehlsichtigkeit früh erkannt, können sie dem Kind das Sehen
durch die richtigen Hilfen jedoch schnell erleichtern. Brille24 informiert
darüber, wie man eine Fehlsichtigkeit beim Kind früh erkennt und was Eltern bei
der Wahl der richtigen Kinderbrille beachten sollten.

Was sind Anzeichen für eine
Sehschwäche?Besonders Kindern fällt es
schwer zu erkennen, wenn mit ihrer Sehkraft etwas nicht stimmt. 

Folgende Anzeichen können für eine Sehschwäche sprechen


Kopfschmerzen
Ermüdung
und Konzentrationsstörung
Reiben
und Zusammenkneifen der Augen
Lichtempfindlichkeit
und Sehschwierigkeiten in der Dämmerung
Schielen
Balancestörungen
Geringer Augenabstand zu Buch, Heft, Fernseher, Display

„Je früher die richtige Diagnose vom Augenarzt oder Orthoptisten erfolgt, desto
größer ist die Chance einer erfolgreichen Behandlung. Daher sollten Erwachsene
bei Kindern in jedem Lebensalter aufmerksam sein und genau hinschauen, ob z. B.
in ihrer körperlichen Verfassung, beim Spielen, beim Sport oder beim
Hausaufgaben machen etwas auffallend erscheint," rät Meike Rüppel,
Dipl.-Ing. (FH) Augenoptik bei Brille24. Denn wird eine Sehschwäche nicht
frühzeitig erkannt, kann sie sich schnell verschlimmern.

Was muss ich beim Kauf einer Kinderbrille beachten?

Kinderbrillen müssen die Kleinen in ihrem aktiven Leben unterstützen und dürfen sie nicht
einschränken. Ist die Brille leicht, flexibel und robust gefertigt, können die
Kinder sie problemlos den ganzen Tag tragen, ohne dass beim Toben etwas
zerbricht.

Besonders gut eignen sich dabei Modelle aus Kunststoff oder Metall, denn diese sind
leicht und stabil. Die Brille sollte dabei nicht breiter als das Gesicht sein,
nicht auf den Wangenknochen aufliegen oder Druck ausüben. Die Gläser sollten
eine ausreichende Rundumsicht ermöglichen und zudem nicht zu flach sein, um ein
Drüberschauen zu vermeiden.

Hinweis: Kunststoffgläser verringern durch ihre Bruchbeständigkeit deutlich das Verletzungsrisiko. Mit
einer zusätzlichen Extra-Härtung verkratzt die Brille auch beim Spielen mit
kleineren Stürzen und Stößen nicht. Eine Lotusbeschichtung sorgt für mühelose
Reinigung der Gläser.

Die Bügel sollten für einen optimalen Halt verlängert sein und fast bis zu den
Ohrläppchen reichen, damit sie nicht verrutschen. Je nach Brillenmodell eignet
sich ein großer Nasensteg aus Silikon, da er den Druck gleichmäßig verteilt und
keine unbequemen Druckstellen hinterlässt.

Natürlich muss die Brille auch optisch gefallen. Damit das Kind seine Sehhilfe auch
gerne trägt, sollte es ab einem gewissen Alter bei der Auswahl auf jeden Fall
mitreden dürfen. Schließlich muss der Sprössling sie jeden Tag auf der Nase
tragen. Besonders gut auf Kindernasen passen zum Beispiel diese zwei Modelle
aus der Brille24 Collection:

Wie oft sollte ich mit meinem Kind zum Augenarzt?

Der Kinderarzt bietet elf Voruntersuchungen auf Kosten der gesetzlichen Krankenkasse an. Spätestens zwischen
dem 30. und dem 42. Lebensmonat sollten Eltern mit ihrem Kind jedoch zu einem
Augenarzt. Wenn bei den Eltern oder den Geschwistern Augenerkrankungen oder
Sehschwächen vorkommen, sollte der erste Termin beim Augenarzt bereits zwischen
dem 6. und 12. Lebensmonat erfolgen. Trägt das Kind bereits eine Brille,
sollten Augenärzte das Kind mindestens einmal im Jahr untersuchen. Damit es
nicht unangenehm drückt oder schmerzt, ist auch der Sitz der Brille
entscheidend. Gegebenenfalls muss hier nach ein paar Wochen nochmal
nachjustiert werden – die exakte Brillenanpassung geschieht in der Regel durch
einen Augenoptiker.

Tipp: Unabhängig davon, ob das Kind bereits eine Brille trägt oder nicht: Ein Sehtest vor der Einschulung
ist immer eine gute Idee! So kann eine Fehlsichtigkeit schon früh korrigiert
werden.

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