Kritik an Hausbesetzungen

CDU fordert Stadt auf, klar Stellung zu beziehen

Als Begleiterscheinung der zehn Tage dauernden „Squatting Days", an denen unter anderem Kundgebungen, Workshops und Vorträge stattfanden, gab es in der vergangenen Woche in Freiburg gezielte Hausbesetzungen. Damit sollte laut Veranstalter unter anderem auf „verfehlte Wohnraumpolitik, Verdrängung und Gentrifizierung" aufmerksam gemacht werden. Die Hausbesetzungen wurden von der Polizei rasch beendet, doch haben sie nun ein politisches Nachspiel, zumal gleichzeitig mehrere Autos angezündet wurden. Ein endgültiger Zusammenhang zu den Protesten ist aber noch nicht erwiesen. Die CDU-Fraktion verurteilte nun die Hausbesetzungen und das Anzünden von Autos. Die Fraktionsvorsitzende Carolin Jenkner sagte: „Sinnlose Sachbeschädigung schafft keine einzige Wohnung. Wir brauchen stattdessen konstruktive Ideen und den Willen zum Dialog und zum Mitmachen.“ Die Bevölkerung sei durch die Ereignisse der vergangenen Wochen beunruhigt. Die CDUFraktion erwarte daher auch von der Stadtspitze, dass sie klar und offensiv Stellung beziehe.

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