Nahverkehr auf dem Lande

So jetzt ist es raus, der Bus
nach Horben, ins Hexental und Gundelfingen wird von der VAG zum
Freundschaftspreis ja fast geschenkt betrieben und das schon seit
Jahrzehnten.

Nicht nur das die Umlandgemeinden im Geld schwimmen, durch die niedrigen Kosten, die ein Dorf halt nun mal hat gegenüber
einer Stadt. Nein noch schlimmer sie profitieren vonder Nähe zur Stadt und lassen sich auch noch Geschenke machen. Diese Gemeinden locken mit günstigeren Mieten und Gewerbesteuern verweisen aber gleichzeitig auf die gute Anbindung an die Stadt in Sachen Schulen und Arbeitsstätten. Eine Buslinie ist halt einfach da, das ist normal, dass diese Linie auch was kostet daran denkt wohl keiner.

Dieses Thema kochte schon mal hoch als im Jahre 1996 die Hexentalgemeinden die Buslinie 10 nicht finanzieren wollten damals gab es Pläne die Busse an der Wiesentalstraße enden zu lassen. Letztendlich hat dann doch die Vernunft gesiegt, nachdem Proteste der Bürger im Rathaus eingingen. . Mal sehen wie sich das diesmal entwickelt.

Fakt ist Nahverkehr ist eine Dienstleistung und wer diese als Gemeinde will muss sie auch bezahlen. Sollten die Buslinien wirklich eingestellt werden oder ausgedünnt werden, ist ein Ansteigen des Individualverkehrs in die Stadt zu erwarten. Hier ist dann dringend eine Mautstelle einzurichten. Ein City Maut ist sowieso schon lange überfällig.
Wollen wir nur hoffen dass am Ende wie 1996 die Vernunft in den Rathäusern der Umlandgemeinden siegt und alles beim Alten bleibt.

Euer Bruddler

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