Tag des offenen Denkmals

Neue Einblicke und Anekdoten

Zugang zu historischen Bauten und Stätten gibt es am Tag des offenen Denkmals

 Jedes Jahr bietet der Tag des offenen Denkmals Zugang zu historischen Bauten und Stätten. Zur Feier des Tages gibt es Führungen und Aktionen rund um die Gebäude. In diesem Jahr ist es Sonntag, 10. September, an dem die Denkmale und ihre Pflege im Mittelpunkt stehen. Wieder können Interessierte sonst unzugängliche Denkmale entdecken und neue Einblicke in bereits bekannte Bauten gewinnen.

Es gibt Geschichten, Anekdoten und Praxiswissen — zum Beispiel im Ensemble Altes, Neues Rathaus und Gerichtslaube am Rathausplatz. Hier führt Johannes Klauser, engagierter Denkmalschützer und frühere Leiter des städtischen Gebäudemanagements, um 10.30 und 12 Uhr durch die Gebäude.
In der 1708-10 erbauten alt-katholischen St.-Ursula-Kirche, Rathausgasse 50, laden Monika Kraus und Gerhard Ruisch um 12, 14 und 16 Uhr zu Führungen ein. Interessierte können das barocke Kleinod mit Stuckornamenten, Hochaltar, reich verzierter Kanzel und Gruft unter der Kirche natürlich auch auf eigene Faust von 11.15 bis 17 Uhr bestaunen.
Auch das Adelhauser Kloster ist ein Schmuckstück der Freiburger Altstadt. Von 2008 bis 2013 hat die Adelhausenstiftung das Kloster saniert und kunsthistorisch bedeutende Details erhalten. Nun gewähren Aglaya Strauß und Johanna Quatmann neue Einblicke in das sonst nicht zugängliche Kloster: Um 11, 13 und 15 Uhr gibt es Führungen zur Entstehungsgeschichte und zur aktuellen Arbeit der Stiftung.
Um 12.30 und 14 Uhr informiert Stiftungsdirektorin Marianne Haardt über Stiften und Zustiften.
Eine Zeitreise mit dem Publizisten Dirk Schindelbeck durch die Geschichte des Waisenhauses in Freiburg-Günterstal beginnt um 16 Uhr.
Das Archäologische Museum Colombischlössle empfängt am Tag des offenen Denkmals seine Besucher von 10 bis 17 Uhr. Auf Familien wartet eine Rallye, und von 11 bis 16 Uhr laden Mitarbeitende des Museums zu Kurzführungen ein.
Das Museum für Stadtgeschiche am Münsterplatz zeigt im Wentzingerhaus, dem spätbarocken Wohnhaus des Künstlers Johann Christian Wentzinger, Schätze aus 900 Jahren Stadtgeschichte. Um 12 Uhr leitet Christiane Brannath die Führung „Ein prächtiges Palais“, um 14 Uhr folgt die Familienführung „Macht und Pracht: Die Zähringer Ritter und ihre Burg“.
Die Schauinslandbahn ist ein technisches Denkmal besonderer Güte. 1929/30 erbaut, ist sie mit 3600 Metern die längste Umlauf- Seilbahn Deutschlands. Am 10. September ist sie von 9 bis 18 Uhr im Einsatz. Die Betriebsleitung bittet von 11 bis 15 Uhr stündlich zu Technikführungen, und für den Transfer von/nach Günterstal sorgt ein historischer Zubringerbus. Alle Führungen und der Zugang zu den Denkmalen sind kostenfrei.
 Alle geöffneten Denkmale sind unter www.tag-des-offenen-denkmals.de zu finden. Für Jugendliche gibt es einen Fotowettbewerb „Fokus Denkmal“; mehr dazu steht ebenfalls auf der Webseite.

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