Orkan fegt über Südbaden

Stadt rät zu Vorsicht beim Betreten des Stadtwaldes

Das Sturmtief „Sabine“ hat auch im Freiburger Stadtwald Spuren hinterlassen. Viele Wege im Stadtwald waren am Montag nicht passierbar. Größere Sturmschäden sind allerdings ausgeblieben. Auch am Dienstag riet das Forstamt dringend dazu, den Stadtwald möglichst nicht zu betreten. Nach dem Nachlassen der ersten Sturmfront hatte das Forstamt bereits am Montag damit begonnen, die breiten Holzabfuhrwege passierbar zu machen. Alle Risikobereiche werden kontrolliert. Die Arbeiten dauern bis Ende der Woche an. Das Forstamt rät bis auf Weiteres von Waldbesuchen ab. Auch nach dem Ende des Sturms können Gefahren durch angeschobene Bäume, abgebrochene Äste oder am Boden liegende Baumteile bestehen. Zudem kam es zu Stromausfällen in der Nacht von Sonntag auf Montag im Freiburger Stadtgebiet und dem Umland. Besonders betroffen waren das Dreisamtal und die Höhen Richtung St. Peter und Oberried. In der Zeit zwischen 4 Uhr und 5 Uhr am Montagmorgen stürzten mehrfach Bäume auf die Stromleitungen und unterbrachen die Stromversorgung. Teilweise wurden dabei auch Leitungsmasten beschädigt. Innerhalb des Vormittages wurden fast alle Schäden behoben. Betroffen waren – teilweise mit kompletter Stromunterbrechung – die Gemeinden und Ortsteile Eschbach, St. Peter, Oberried, Burg, St. Wilhelm, Hofsgrund sowie Teile von Freiburg-Kappel.

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