Rad-Vorrang-Route Freiburg

Rad-Vorrang-Route

940.000 Euro-Projekt nach Norden eröffnet

Ab sofort können Radfahrer unter der Breisacher Straße durchfahren. Der hier neu gebaute Radweg ist eine Verlängerung der Rad-Vorrang-Route FR2. Die beiden Freiburger Rad-Vorrang-Routen FR1 und FR2 bieten zügige Radverbindungen mit kreuzungsfreien Querungen oder Bevorrechtigungen an querenden Straßen durch die Stadt.

„Der Radweg FR2 unter der Breisacher Straße ist ein wichtiger Schritt des FR2 Richtung Norden. In den nächsten Jahren wird der FR2 zur attraktiven Route quer durch ganz Freiburg ausgebaut. Wie der FR1 an der Dreisam in Ost-West-Richtung wird der FR2 das gleiche an der Güterbahn in Nord-Süd-Richtung bieten“, erläuterte Baubürgermeister Martin Haag bei der Eröffnung der Unterquerung der Breisacher Straße.
Ursprünglich war der neue Radweg unter der Breisacher Straße mit Bau der Stadtbahn Messe geplant, konnte aber aus finanziellen Gründen vom Garten- und Tiefbauamt (GuT) nicht realisiert werden. Aber die Unterquerung wurde beim Neubau der Brücke der Breisacher Straße schon mit berücksichtigt.
Seit Herbst 2016 arbeitete das GuT an dem neuen Radweg. Die Arbeiten gestalteten sich schwierig, da eine aufwändige Stützmauer an der Böschung zur Güterbahntrasse errichtet werden musste. Wegen der schwierigen baulichen Verhältnisse betragen die Kosten für dieses Teil des Radwegs rund 940.000 Euro, die vom Land gefördert werden.
Seit Ende 2012, dem Beginn der Arbeiten zu den beiden Rad-Vorrang-Routen, wird der FR2 ausgebaut: Zunächst die Brücke über die Ferdinand-Weiß-Straße, dann die Durchstiche Unterer Mühlenweg und Opfinger Straße, die Beleuchtung der Sundgauallee bis zur Breisacher Straße sowie die Vorfahrt auf der bislang als Vorrang-Route gekennzeichneten Strecke von knapp vier Kilometern.

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