Klartext

Richtiger Zeitpunkt

Ein tolles Publikum, das für ordentlich Stimmung sorgte, gute Einschaltquoten bei den TV-Übertragungen

Am Sonntag ist die Leichtathletik-WM in London zu Ende gegangen und das Interesse war riesengroß. Für die südbadischen Starter kann man durchaus eine positive Bilanz ziehen. Zu allererst natürlich Speerwerfer Johannes Vetter mit seinem Goldwurf. Für die erhoffte WM-Medaille reichte es noch nicht: Hochspringerin Marie-Laurence Jungfleisch wurde knapp Vierte. Geher Carl Dohmann kam als Zehnter mit persönlicher Bestleistung ins Ziel. Was auch hängen bleibt ist die Diskussion, die der Haslacher Hürdensprinter Matthias Bühler mit seiner Kritik an der deutschen Sportförderung losgetreten hat. Wieviele auf dem Weg an die Weltspitze scheitern oder aus finanziellen Gründen aufgeben, Beispiele gibt es genug. Die Kritik war subjektiv und teilweise überspitzt. Ob mehr Medaillen für die DLV-Athleten drin gewesen wären, wenn die Sportförderung besser wäre. Darüber lässt sich nur spekulieren. Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken, aber auch von anderen DLV-Athleten zeigen: Das Thema bewegt und dies in einem Moment derartiger Begeisterung und medialer Aufmerksamkeit für die Leichtathletik anzustoßen war richtig und wichtig. Gerade im Hinblick auf die EM 2018 in Berlin, die hoffentlich genauso stimmungsvoll wie London wird.

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