SC Freiburg

SCF startet gleich international

Es gibt noch Karten gegen Domzale – Guédé für fünf Wochen verletzt

(nik). Am Donnerstag, 27. Juli ist es soweit: Dann steht das erste Pflichtspiel für den SC Freiburg in der neuen Saison an - und das ist gleich ein internationales. Um 21.05 Uhr ist Anstoß für das Euro-League Qualifikations-Spiel gegen NK Domzale (live im SWR). Von den durch die UEFA auf 17.500 begrenzten Sitzplätzen am heutigen Abend waren gestern 12.600 verkauft – die Stehplätze fallen bekanntlich weg.
Die Aufstellung für den heutigen Abend hatte Cheftrainer Christian Streich bei der gestrigen Pressekonferenz bereits im wesentlichen im Kopf, verraten wollte er sie jedoch nicht. „Die Spieler freuen sich jedenfalls auf das Spiel“, bekräftigte der Trainer. Kennen tut man den Gegner aus der slowenischen „Prva“ Liga nicht wirklich. Co-Trainer Patrick Baier hatte den Gegner im Qualifikations-Spiel gegen Reykjavik beobachtet. „Kicken können die“, ist sich Streich sicher. Mit Namen kenne er keinen der Spieler des NK Domzale, die „Nummer 7“ habe ihn aber von der Spielweise her an Julian Schieber erinnert. Als Favorit will er den SC Freiburg nicht bezeichnen: „Wir nehmen jeden Gegner ernst.“
Verzichten muss Christian Streich auf Karim Guédé, der sich am Dienstag beim Training verletzte und voraussichtlich für fünf Wochen fehlen wird. Auch Onur Bulut fällt verletzt aus. Angeschlagen waren nach Vereinsangaben auch Janik Haberer und Marc Oliver Kempf. Auch der Einsatz des ebenfalls angeschlagenen Çaglar Söyüncü ist fraglich. Aufgrund der personellen Situation schließt Streich aber auch bei den nicht hundertprozentig fitten Spielern einen Einsatz heute Abend nicht aus.
In der slowenischen Liga hat Domzale zuletzt 4:0 gegen den Tabellenletzten gewonnen und ist aktuell vierter von zehn Mannschaften. Für Christian Streich ist es das siebte Euro-League Spiel seiner Karriere. „Ich reise gerne“, hatte er verkündet. Zumindest in der nächsten Woche darf der SC Freiburg reisen - zum Rückspiel nach Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens.
Einen großen Ansturm von Domzale-Fans wird es in beiden Spielen eher nicht geben: Basketball liegt auf der Beliebtheitsskala in Slowenien deutlich vor Fußball.

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