Bülent Gençdemir Innsbruck

Stadt, Land, Charme

Folge 9: 

Stadtkurier-Redakteur Bülent Gençdemir über seinen Besuch in Innsbruck

Nach Innsbruck reise ich gemütlich mit dem eigenen Auto den Bodensee entlang: keine Passkontrollen, keine X-Ray, keine Schlangenbildung beim Check-In. Und natürlich ebenfalls wichtig: keine Sprachbarrieren.

Eingekesselt von den Alpen beziehe ich mein schmuckes Hotelzimmer. Hier stimmt einfach alles! Die österreichische Freundlichkeit macht auch den Sturm, der draußen tobt, wieder wett. Gut ist aber auch für meinen Auftrag, dass man hier alles zu Fuß erreichen kann. Binnen zehn Minuten findet man sich im Hochgebirge wieder, am wunderschön gelegenen Inn oder am goldenen Dachl. Die Tiroler Landeshauptstadt hat tatsächlich alles, was eine lebendige Stadt benötigt. Vor allem aber hat sie Charme.
Hier wird man angenehm und warm empfangen, hier wird man sofort akzeptiert. Hier hat man tatsächlich auch das Gefühl, einige Jahre zurück durch die Zeit gereist zu sein. Es sind die kleinen Dinge, die das ausmachen. Österreichische Begriffe statt Anglizismen, die allgemeine Wertschätzung des Handwerks, der Umgang mit Gleichgesinnten oder das Festhalten an alten Traditionen macht den Aufenthalt unvergesslich.
Die Modernität der Innenstadt umzingelt von Bergen geben einen fantastischen Kontrast wider. Hoch hinaus geht es in alpines Gelände mit den Bergbahnen Innsbrucks. Mit ihnen gelangt man zu den schönsten Aussichtspunkten der Umgebung. Zudem sind diese ein idealer Ausgangspunkt für wunderschöne Wandertouren: Ob Gipfelkreuz oder der Besuch auf einer typischen Almhütte, mit der Seilbahn erreicht man schnell und einfach jeden Punkt der Stadt.
Da musste ich unbedingt rauf. In 20 Minuten war ich mit der Seilbahn auch im größten Naturpark Österreichs. Der atemberaubende Blick in den Naturpark Karwendel hinterließ bei mir starke Eindrücke, die bleiben werden.
Mit der Hungerburgbahn gelangt man in den Alpenzoo und ist in wenigen Minuten auf der Hungerburg. Das eindrucksvolle Natur- und Panoramaerlebnis auf 2300 Meter ist für jeden Besucher zum Greifen nah und ein Erlebnis für die ganze Familie.
Auf der Nordkette gab es kulinarische Schmankerl und einige Gaumenfreuden zu entdecken. Mit traditionellen Köstlichkeiten blieb während meines Aufenthaltes kein Wunsch offen.
Stadt und Natur so dicht beieinander - perfekt! Und: Auf Wiedersehen, Innsbruck!

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