Mieten Freiburg

Stadtbau erhöht Miete

1.800 Wohnungen in Freiburg betroffen

Die Freiburger Stadtbau (FSB) will ab 1. Juni die Mieten von 1.800 Wohnungen erhöhen. Das stößt auf Widerstand.

Die FSB teilte mit, die „Mietanpassungen“ beträfen Wohnungen in den Stadtteilen Brühl-Beurbarung, Stühlinger und Weingarten sowie Wohnungen aus dem Streubesitz der FSB. Die durchschnittliche Erhöhung der Kaltmieten liege bei etwa 60 Cent / m² Wohnfläche und ungefähr 38 Euro pro Wohnung. Bei allen Wohnungen liege die letzte Anpassung mindestens drei Jahre zurück. Auch nach den Anpassungen sei die FSB weiterhin günstigster Anbieter am Freiburger Wohnungsmarkt. Die Durchschnittsmiete aller FSB-Wohnungen habe im vergangenen Jahr mit 6,24 Euro etwa 20 Prozent unter der Freiburger Mietspiegelmiete von 7,75 Euro gelegen.
Die Initiative „Wohnen ist Menschenrecht“ (WiM) kritisierte die „Mieterhöhungen um bis zu 15 Prozent“. Notwendig seien diese nicht wegen einer finanziellen Notlage der FSB, denn diese habe 2016 einen Bilanzgewinn von vermutlich mehr als 6 Millionen Euro erwirtschaftet, sagte Bernd Wagner von WiM. Vielmehr folge die FSB einem vor vielen Jahren erfolgten Beschluss des Gemeinderates, der eine solche Angleichung der Mieten in den städtischen Wohnungen an den Mietspiegel vorschreibe. WiM will nun, dass dieser Beschluss aufgehoben wird.

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