Tod eines Tatverdächtigen

Der Tatort nahe des Gewerbegebietes Haid.

Der 39-jährige Anwalt, der im Juli dieses Jahres einen Mann beauftragt haben soll, einen 24-Jährigen zu töten, wurde am Montag (18. November) tot in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt Offenburg aufgefunden. Der derzeitige Stand der Ermittlungen lässt auf einen Selbstmord schließen. Die genauen Umstände des Todes sind nun Gegenstand laufender Ermittlungen. Der Anwalt wurde dringend verdächtigt, einen 33-jährigen Mann beauftragt zu haben, einen 24-Jährigen auf einem Feldweg beim Gewerbegebiet Haid zu töten. Der 24- Jährige war wohl an einer Schussverletzung verstorben. Ein Passant fand ihn in der Nacht auf den 18. Juli. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen der Tötung des 24-jährigen dauern nach wie vor an, zwischenzeitlich ging die Soko „Haid“ mehr als 150 Spuren nach. Knapp drei Wochen nach dem Mord wurde der 39-jährige Anwalt vorläufig festgenommen, kurz darauf der 33- Jährige, der in der Nacht die tödlichen Schüsse abgegeben haben soll. Dem Vernehmen nach spielte die Tat im Juli im Umfeld von Drogengeschäften — Konkreteres ist derzeit allerdings weiterhin noch nicht bekannt.

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