SC Freiburg Allianz Arena München

Trifft der SC jetzt in Leipzig?

Schwere Auswärtsaufgabe — Robin Koch als Neuverpflichtung

Keine Tore, doch immerhin ein Punkt. Der Start in die Bundesliga-Saison verlief für den SC Freiburg gegen die Frankfurter Eintracht zufriedenstellend. Wobei es genau genommen doch ein Tor zu sehen gab, doch dieses — von SC-Stürmer Tim Kleindienst erzielt — wurde von Schiedsrichter Manuel Gräfe nach Konsultation des Videobeweises aberkannt. Interessant am Rande: Bei den Freiburgern kamen — mit Ausnahme des neuverpflichteten Österreichers Philipp Lienhart — ausschließlich Spieler mit deutscher Staatsbürgerschaft zum Einsatz, bei den 14 Akteuren des Gastteams war es genau umgekehrt, wenn man vom eingewechselten Neuzugang und Doppel-Staatsbürger Kevin-Prince Boateng absieht.

Bei den Fans stand derweil der Deutsche Fußball Bund (DFB) und dessen Umgang mit Fankrawallen im Fokus. Am Freitag war der Entschluss des DFB bekannt geworden, auf kollektive Fanaussperrungen zu verzichten. In einem waren sich die Fans dennoch bereits vor dem Spiel einig: Der Buhmann ist der DFB. Entsprechend negativ fielen die Banner und Gesänge aus.
Konkrete Erkenntnisse aus der Partie des Sportclub im Hinblick auf das schwierige Auswärtsspiel bei RB Leipzig am Sonntag (15.30 Uhr) gab es nicht allzu viele. Am Wichtigsten vielleicht: Julian Schuster überzeugte mit gutem Stellungsspiel und wirkte so als stabilisierendes Element in der Freiburger Hintermannschaft. War der eine Punkt gegen Frankfurt vielen Fans zu wenig, wären die meisten damit nach der Partie in Leipzig wohl überaus zufrieden. RB verlor sein Auswärtsspiel auf Schalke trotz spielerischer Überlegenheit durch zwei Kontertore. Vielleicht auch eine Anregung für die Mannen von Christian Streich?
Derweil hat der SC am Dienstag den Innenverteidiger Robin Koch verpflichtet. Der 21-Jährige wechselt vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern zum Sport-Club. „Robin Koch ist ein sehr veranlagter Spieler mit einem hohen Maß an Entwicklungspotenzial. Daher passt er sehr gut in unser Anforderungsprofil“, so SC-Sportdirektor Klemens Hartenbach. „Wir haben seine Entwicklung schon seit längerer Zeit verfolgt. Aufgrund der aktuellen Personalsituation in der Innenverteidigung ist es gut, dass seine Verpflichtung zum jetzigen Zeitpunkt zu realisieren war.“
Koch wechselte 2015 von Eintracht Trier an den Betzenberg. Dort entwickelte er sich nach einer Saison in der „Zweiten“ des FCK und 24 Einsätzen in der Regionalliga Südwest zum Stammspieler des Zweitliga-Kaders. Bis heute absolvierte der 1,87 Meter große Verteidiger 27 Partien für Kaiserslautern.
Robin Koch sagte nach der Vertragsunterzeichnung: „Ich bin sehr froh, dass es jetzt doch noch mit dem sofortigen Wechsel geklappt hat. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl und bin mir sicher, dass der SC Freiburg der richtige Schritt für mich ist.“
Vielleicht zeigt Koch ja bereits am Sonntag, dass dies schon jetzt auch umgekehrt gilt...

0 0
Feed