SC Freiburg

Verstärkung für die Offensive

Deutliche Niederlage in Leipzig — Fünf SC-Profis auf Länderspielreise

Das war deutlich: Der SC Freiburg hat sein Spiel bei RB Leipzig trotz zwischenzeitlicher Führung (Florian Niederlechner 23.) mit 1:4 verloren. „In der ersten Halbzeit haben wir ein überragendes Auswärtsspiel gemacht. Nach dem Gegentreffer haben wir die Qualität von Leipzig nicht mehr verteidigen können", resümierte Torschütze Florian Niederlechner. Der Vizemeister erhöhte das Tempo und drehte die Partie in Halbzeit 2 mit Toren von Timo Werner (48., 71.), Willi Orban (55.) und Bruma (78.).

Neuzugang und Rückkehrer Marco Terrazzino feierte gegen Leipzig sein Startelfdebüt. Noch nicht im Kader war Yoric Ravet, den der SC zwei Tage zuvor verpflichtet hatte. Der 27-jährige Mittelfeldspieler kommt von Young Boys Bern und war in der vergangenen Spielzeit bester Vorlagengeber in der Schweizer Super League. Insgesamt bestritt der Franzose für YB Bern, Grasshoppers Zürich und Lausanne Sport 165 Pflichtspiele, erzielte dabei 43 Tore und 58 Assists. „Wir haben mit Yoric bereits zu seinen Zeiten in Zürich Gespräche geführt - und er hat sich seither noch einmal weiterentwickelt“, so Sportvorstand Jochen Saier. „Er wird uns mit seinen Qualitäten in der Offensive weiterhelfen.“ Ravet selbst sagt: „Die Art und Weise, wie in Freiburg Fußball gespielt wird, kommt meiner Spielweise entgegen.“
Jetzt gilt die volle Aufmerksamkeit der Vorbereitung auf den nächsten Gegner. Nach der Länderspielpause empfängt der SC am Samstag, 9. September, um 15.30 Uhr Borussia Dortmund im Schwarzwald-Stadion.
Derweil sind fünf SC-Profis für ihre Heimatländer unterwegs. Auf Amir Abrashi warten mit Albanien zwei wichtige Partien in der Qualifikation für die WM 2018. Çağlar Söyüncü und seine türkischen Nationalmannschaftskollegen bestreiten ebenfalls WM-Qualifikationsspiele.
Für den polnischen SC-Neuzugang Bartosz Kapustka geht es um die Qualifikation für die U21-EM. Mit der U21 des DFB ist Pascal Stenzel unterwegs. Für das österreichische U21-Nationalteam und Philipp Lienhart stehen Testspiele auf dem Programm.
Inzwischen steht auch fest: Der SC Freiburg trifft in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf den Zweitligisten Dynamo Dresden. Die Partie findet am 24. oder 25. Oktober statt. „Wir sind froh, dass wir ein Heimspiel haben", so Sportvorstand Jochen Saier „wir können uns auf eine intensive Partie einstellen."

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