Leichtathletik WM

Vetter gelingt der Goldwurf

Marie Laurence Jungfleisch verpasst Medaille — Carl Dohmann ist Zehnter

Am Sonntagabend ist in London eine stimmungsvolle Leichtathletik-WM zu Ende gegangen.

Fünf Medaillen stehen in der Bilanz des DLV-Teams. Die einzige goldene geht nach Südbaden: Speerwerfer Johannes Vetter aus Offenburg.
Der Dresdner, der wegen des Sports vor drei Jahren nach Offenburg gezogen ist, um dort bei Boris Obergföll zu trainieren, war überglücklich und konnte die Tränen nicht zurückhalten nach seinem Goldwurf über 89,98 Meter. „Ich glaube, was ich in den letzten drei Jahren mit Boris auf die Beine gestellt habe, ist einfach unbeschreiblich. Gleich siebter Platz 2015 bei der WM. 85,40 Meter geworfen. 2016 in Rio ganz knapp an Bronze vorbei. 89,57 Meter geworfen. Dieses Jahr deutschen Rekord mit 94,44 Meter. Und jetzt Weltmeister. Das spricht für unsere Arbeit. Das spricht für meinen Wechsel von Dresden nach Offenburg“, sagte der Weltmeister gegenüber Leichtathletik.de. „Ich bin einfach froh über die Unterstützung, die mir in Offenburg entgegengebracht wird.“
Die aus Freiburg stammende Marie-Laurence Jungfleisch verpasste als Vierte die erhoffte Medaille knapp. Nachdem die 26-Jährige zuvor bei vier Höhen ohne Fehlversuch geblieben war, riss sie bei 1,97 m dreimal, verpasste damit die Einstellung ihrer Saisonbestleistung und schied aus.
Der Freiburger 50-Kilometer-Geher Carl Dohmann steigerte seine Bestzeitum knapp drei Minuten und wurde Zehnter (3:45:21 h).

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