Waldkirch-Denzlingen-Elztal: Sicher durchs Fastnachtsgetümmel

LANDKREIS EMMENDINGEN

Damit die Fastnacht 2019 so närrisch, friedlich und positiv verläuft,
wie dies in den letzten Jahren in den Elztalgemeinden der Fall war, ist
leider einiges an Vorarbeit erforderlich. In etlichen gut abgestimmten
und behördenübergreifenden Besprechungen mit den veranstaltenden Zünften
haben sich alle Verantwortlichen gemeinsam bereits seit Oktober dafür
engagiert, dass ein sicheres und ausgelassenes Feiern möglich sein wird.
Angefangen von der Gestaltung der Narrendörfer, über die in den meisten
Gemeinden üblichen Glasverbote und dem Verbot im Narrendorf
Hochprozentiges zu verkaufen, engagierte Jugendschützer und über
bauliche Sicherheitseinrichtungen, die Ausleuchtung "dunkler Ecken", die
Überwachung der Sperrzeiten bis hin zur Musikauswahl an den Ständen,
basiert die Fasnet in den Gemeinden des Waldkircher Polizeireviers
wieder auf einem guten gemeinschaftlichen Sicherheitskonzept. Es wird
aber immer wieder deutlich, dass jeder Einzelne dazu beitragen muss,
dass die Fasnet Spaß macht. Hierzu gehört u.a. das schlichtende und
besonnene Vorgehen, wenn es mal zu verbalen Auseinandersetzungen kommt
oder ein Betrunkener zusehends aggressiver wird. Wenn man sich ein
Eingreifen selbst nicht zutraut oder Gefahr läuft, selbst mit in einen
Streit hineingezogen zu werden, sollte man sich so frühzeitig wie
möglich an die Polizei oder Verantwortliche der Zunft wenden. Die
Polizei wird - wie gewohnt - an vielen Orten zurückhaltend präsent sein,
aber sich niederschwellig um Störenfriede kümmern. Bei dieser
Gelegenheit möchte die Polizei darauf hinweisen, dass man alkoholisiert
nicht nur schneller zum Täter, sondern auch viel schneller zum Opfer
werden kann! Sie empfiehlt jedem Festbesucher einen gesunden
"Gefahrenradar" für sich selbst und seine Umgebung in Betrieb zu halten
und diesen nicht durch unnötig hohen Alkoholkonsum lahmzulegen! Im
Vorfeld haben Polizei und Ordnungsamt bei 13 Personen geprüft, ob diese
durch ihr negatives Verhalten bei zurückliegenden, ähnlichen
Veranstaltungen überhaupt zur Fastnacht dürfen. Trotz vieler negativer
Berichterstattungen und Gerüchten in den "sozialen" Netzwerken bildet
das Ergebnis dieser Überprüfung für sogenannte behördliche
Aufenthaltsverbote die Realität ab: Nur bei einem einzigen Waldkircher
Störenfried waren dessen Aktionen so erheblich, dass sie für ein solches
Aufenthaltsverbot ausreichten! Auf alle anderen, die im Vorfeld
störten, hat die Polizei ein besonderes Augenmerk.

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