Was tun bei einem Wespen- oder Bienenstich?

Was tun bei einem Wespen- oder Bienenstich?

Wen eine Wespe oder eine
Biene gestochen hat, der sollte möglichst schnell die Einstichstelle mit einem
Desinfektionsspray reinigen und mit einem Waschlappen oder einem Kältepad
kühlen. Das lindert die Schwellung und den Juckreiz. Spezielle Insektengels oder
-stifte mit den Wirkstoffen Tripelennamin oder Dimetinden aus der Apotheke
helfen zusätzlich gegen den Juckreiz. Hilfreich gegen Schwellungen sind auch
Zwiebelhälften. Tritt innerhalb von zwei bis drei Tagen keine Besserung ein,
empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Bei einem Bienenstich gibt es noch
eine Besonderheit: Hier bleiben in der Regel die Stachel in der Einstichstelle
stecken. Am besten ist es, ihn schnellstmöglich mit den Fingernägeln oder einer
Pinzette zu entfernen, aber ohne ihn zu quetschen. Dadurch würde nämlich noch
mehr Gift in die Wunde gelangen. Wenn Wespen oder Bienen im Mund, Rachen, am
oder im Hals zugestochen haben, sollten Betroffene den Notarzt rufen, da die
Schwellung die Luftzufuhr beeinträchtigen kann. Bis der Arzt eintrifft, gilt:
Ruhe bewahren und die betroffene Stelle kühlen. Bei einem Stich im Mund hilft
es, Eiswürfel zu lutschen. Ein Notarzt ist auch unerlässlich, wenn der Stich
eine allergische Reaktion wie beispielsweise eine starke Schwellung an der
Einstichstelle, Atemnot, Übelkeit, Schwellungen im Gesicht oder Kopfschmerzen
hervorruft. Wer von seiner Allergie gegen Bienen- oder Wespenstiche weiß,
sollte seine Notfallmedikamente immer bei sich haben. Um Stiche zu vermeiden,
hilft es, ruhig zu bleiben, wenn Wespen beispielsweise den Frühstückstisch auf
dem Balkon umschwirren. Ein kurzer Kontrollblick in Getränkeflaschen und Gläser
vor dem Trinken kann Stiche im Mundraum verhindern. Und wer über eine blühende
Wiese läuft, sollte Schuhe tragen.

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