Polizei Radstreife

„Wir haben einen Lauf“

Seit gestern ist die Radgruppe des Polizeipräsidiums im Einsatz

Am gestrigen Mittwoch startete die Radgruppe des Polizeipräsidiums „Einsatz“ in Freiburg. Polizisten mit Fahrrad sind nicht neu, da auch Kollegen der Stadtreviere zeitweise mit dem Fahrrad in den Einsatz gehen. Die Radgruppe des Polizeipräsidiums Freiburg wird nun jedoch zusätzlich gezielt im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft Freiburg eingesetzt, wie Polizeipräsident Thomas Mürder und Polizeioberrat Peter Kremer vom Polizeipräsidium Einsatz sowie der Freiburger Polizeipräsident Bernhard Rotzinger, Leitender Polizeidirektor Berthold Fingerlin und Polizeidirektor Harry Hochuli verdeutlichten. „Durch die Radgruppe soll die sichtbare Präsenz der Polizei nochmals erhöht, der Kontrolldruck auf potentielle Straftäter intensiviert und das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung gestärkt werden“, so Rotzinger. Eines der Einsatzgebiete werde der Seepark sein, aber „unsere Einsätze sind lagebezogen“, meint Fingerlin. Das heißt genauso die Innenstadt wie Parkanlagen. „Die Kollegen der Radstaffel führen eigenständige Kontrollen durch. Im Vergleich zur klassischen Pkw- oder Fußstreife haben sie einen anderen Aktionsradius, da sie sich einfacher und dabei zügig auch in unwegsamem Gelände bewegen können.“ 

Der Einsatz der Radstaffel sei ein weiterer wertvoller Beitrag der Polizei, um die gemeinsamen Ziele mit der Stadt Freiburg im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft zu erreichen, betont Rotzinger. „Wir merken deutlich, dass wir etwas bewegen. Wir haben einen Lauf.“ Als Beispiel nennt der Polizeipräsident den Rückgang bei Gewaltkriminalität um ein Fünftel seit Beginn der Sicherheitspartnerschaft im Dezember. Auch das Sicherheitsgefühl verbessere sich — und die Akzeptanz, was in Freiburg nicht immer so war.

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