Wild und jagd

Zwischen Kultur und Natur

Die neue Ausstellung im Waldhaus Freiburg widmet sich dem Thema „Wild und Jagd“

(sk). Dem Thema „Wild und Jagd — Grenzgänge zwischen Kultur und Natur“ widmet sich jetzt eine neue Ausstellung im Waldhaus Freiburg. Erarbeitet wurde die Ausstellung von der Stiftung Waldhaus mit der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, dem städtischen Forstamt und der Kreisjägervereinigung. Zu sehen ist sie im Waldhaus (Wonnhaldestraße 6) von Sonntag, 17. Juni, 12 Uhr bis zum 22. September 2019.
Wie kam es zur kulturellen Wiedergeburt des so lange verstaubten röhrenden Hirschs als Pop-Ikone? Und was machen die echten Hirsche? Wie wird Jagd in einer Zeit gerechtfertigt, in der manche Menschen „wild auf Wild“ sind, andere es aber ablehnen, Fleisch zu essen, und Dritte in Tierschutzorganisationen sogar gegen jagdliche Aktivitäten mobil machen? Die Ausstellung spürt all diesen Fragen nach.
Thematisiert wird die Rolle der Jagd auch im Kontext mit Klimawandel, Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz. Zu guter Letzt erzählt die Ausstellung „Wild und Jagd“ etwas über die Geschichte der Jagd und ihre Spuren in unserer Sprache, unserer Kultur und unserer Landschaft. Kinder und Erwachsene können einen Rothirsch bestaunen, auf einen Hochsitz klettern und mit dem Fernglas im Wald nach Tieren suchen. Sie können Fragen aus der Jägerprüfung beantworten und sich anhören, warum junge Frauen und Männer heute einen Jagdschein machen wollen.
Begleitend zur Ausstellung bietet das Waldhaus Führungen, Veranstaltungen für Schulklassen und Kindergeburtstage an. Zudem findet am Donnerstag, 19. Juli, um 19 Uhr ein Hornkonzert statt.
Informationen gibt es unter www.waldhaus-freiburg.de.
Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags 12 bis 17 Uhr.

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