Haben sie Themen die 

ihnen am Herzen liegen 

und unsere Stadt betreffen?


Schreiben sie mir !


Herzlichst ihr Bruddler



schlatterer@stadtkurier.de

Politisch korrekt

Glückwunsch: Aus dem „Ludwig Heilmeyer Weg“ wurde jetzt
der „George-de-Hevesy-Weg“ gemacht... 

So wie ich die Sache sehe, steckt mal wieder die für den Freiburger Gemeinderat typische Hyper-Mentalität der „political correctness“ dahinter. 

Die berechtigten Fälle der Straßenumbenennung sind zwar schon lange abgearbeitet, aber man muss ja von Zeit zu Zeit zeigen, wie politisch verantwortungsvoll man ist... 

Im Ernst: Mir scheint, der Gemeinderat ist nicht ausgelastet, sonst würde er sich nicht mit solchen Sommerlochthemen beschäftigen.

Ich hätte ein paar Beispiele für echte Probleme: Die maroden
Schulen. Der Verfall des EKZ in Weingarten. Die Verdichtung des Taktes bei der Straßenbahn. Und vieles mehr.

Ich freue mich auf die Lösungen unserer Volksvertreter, die
ja nächstes Jahr bei der Kommunalwahl wiedergewählt werden wollen...

Alles To Go


Wer kennt das nicht, Schilder alle Gerichte auch zum
Mitnehmen, oder Coffee To Go. Im Prinzip alles to go.

So sehe ich jeden Mittag unzählige Menschen durch die
Stadt hetzen mit einem Napf, selbstverständlich Einweg, in der Hand am schlürfen, sabbern und mampfen, wie Karnickel oder Schweine am Trog. Alles hastig, stressig in den Körper befördernd.

Toll sage ich nur wie war das doch damals als Mama sagte,
nicht in stehen essen, setzt dich hin und nimm das Besteck. Scheinbar sind heutzutage jahrhundertalte gesunde Weisheiten falsch. Anders ist diese Fresserei in der Innenstadt nicht zu erklären. Ist unsere Zeit so kaputt, dass wir für das wichtigste im Leben die Nahrungsaufnahme keine Zeit mehr nehmen?
Die Gesundheitsschäden sind noch nicht absehbar was diese stressige stopferrei für Folgen hat. Stressmagen Essstörungen sind Krankheiten unserer Zeit nicht zuletzt hervorgerufen durch solche Rituale. Da hilft auch kein Pfandbecher gegen den Müll auf den Straßen, die Verpackungen vom Essen landen weiterhin auf der Straße. Noch schlimmer will man jetzt dieser so schädlichen Art der Nahrungsaufnahme noch ein Öko-Siegel aufdrücken?

Fakt ist, essen in Hetzte und im Laufen oder stehen ist
gesundheitsschädlich. Wer sich zum essen keine Zeit nimmt sollte es lieber bleiben lassen.

Bei diesem ganzen to-go Mumpitz fehlt nur noch ein Nachttopf to-go den man sich umschnallt und seine Notdurft in aller
Öffentlichkeit verrichtet. Stuhlgang to-go.

Also essen bitte in Ruhe und mit Genuss euer Bruddler
Nahverkehr auf dem Lande



So jetzt ist es raus, der Bus nach Horben, ins Hexental und Gundelfingen wird von der VAG zum Freundschaftspreis ja fast geschenkt betrieben und das schon seit Jahrzehnten.

Nicht nur das die Umlandgemeinden im Geld schwimmen, durch die niedrigen Kosten, die ein Dorf halt nun mal hat gegenüber einer Stadt. Nein noch schlimmer sie profitieren vonder Nähe zur Stadt und lassen sich auch noch Geschenke machen. Diese Gemeinden locken mit günstigeren Mieten und Gewerbesteuern verweisen aber gleichzeitig auf die gute Anbindung an die Stadt in Sachen Schulen und Arbeitsstätten. Eine Buslinie ist halt einfach da, das ist normal, dass diese Linie auch was kostet
daran denkt wohl keiner.

Dieses Themakochte schon mal hoch als im Jahre 1996 die Hexentalgemeinden die Buslinie 10 nicht finanzieren wollten damals gab es Pläne die Busse an der Wiesentalstraße
enden zu lassen. Letztendlich hat dann doch die Vernunft gesiegt, nachdem Proteste der Bürger im Rathaus eingingen. . Mal sehen wie sich das diesmal entwickelt.

Fakt ist Nahverkehr ist eine Dienstleistung und wer diese als Gemeinde will muss sie auch bezahlen. Sollten die Buslinien wirklich eingestellt werden oder ausgedünnt werden, ist ein Ansteigen des Individualverkehrs in die Stadt zu erwarten. Hier ist dann dringend eine Mautstelle einzurichten. Ein City Maut
ist sowieso schon lange überfällig.

Wollen wir nur hoffen dass am Ende wie 1996 die Vernunft in den Rathäusern der Umlandgemeinden siegt und alles beim Alten bleibt.

Euer Bruddler
Einkaufsstraßen in Freiburg



Also Irgendwas stimmt nicht bei der Planung.

Wenn ich die Heinrich v. Stephan Str. mir ansehe, diese ist,4 spurig und hat die Hauptaufgabe den Verkehr des nun stillgelegten Rotteckrings aufzunehmen.
Komischerweise wird aber gerade an dieser Straße versucht eine Einkaufsmeile zu errichten. Das erscheint mir nicht sonderlich logisch, da das Gebiet viel zu weit außerhalb der Innenstadt liegt.
Hier geht keiner mal schnell hin zum Bummeln eine Straßenbahn fährt auch nicht.
Was soll das Ganze?

Hingegen der alte Rotteckring weißt keine Bestrebungen auf hier eine Zeile mit geschälten zu errichten. Was aber wesentlich sinnvoller wäre, fährt hier doch bald die Straßenbahn ist der Autoverkehr beruhigt und entschleunigt . Die Überquerung
ist hier für jeden ein leichtes aber irgendwie ist hier sowas nicht geplant.

Entlang des gesamten Rotteck- und Werderrings sind keine neuen Geschäfte auszumachen obwohl dies Straße sehr fußgängerfreundlich ist.

Hingegen bei der 4 spurigen Rennbahn neben dem HBF säumt ein Geschäft das Andere.

Ob das auf Dauer gut geht? Werden die Freiburger das annehmen?